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Informationstechnik (IT)
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Hardware

IRQs

Liste der wichtigsten Interrupts:

/proc/interrupts zeigt nur Geräte mit geladenen Kernel-Treiber

IOPorts

Liste der wichtigsten IOPorts:

/proc/ioports zeigt nur Geräte mit geladenen Kernel-Treiber

DMA

Informationen zu DMA:

Festplattenzugriff

  • CHS = Cylinders Heads Sectors
  • Da aus Platzgründen der Registerplatz beschränkt war konnte BIOS nur 1024 Zylinder, 16 Köpfe und 63 Sektoren ansteuern. Das ergab maximal 504 MByte.
  • LBA = Logical Block Adressing
  • 28Bit = 2^28 * 512Byte = 128 GiB (alte Bios oder Windows 98/ME)
  • 48Bit = 2^48 * 512Byte = 131072 TiB = 128PiB (Win2k ab SP3 oder WinXP ab SP1)
  • Fat32: 2^28 * 512Byte Clustergröße = 128GiB, 2^28 * 4KiB Clustergröße = 1TiB, 2^28 * 32KiB Clustergröße = 8TiB

MBR

  • Im ersten Sektor der Festplatte
  • 512Bytes groß
  • Endet mit der Byte-Folge 55 AA
  • Am Ende 64Bytes für die Partitionstabelle, 16Bytes pro primäre Partition

Partitionstypen

Hardware-Clock setzen und auslesen

PNP-Karten

In einigen Bios können PNP-Karten manuell konfiguriert werden, dazu muss Betriebssystem hat kein PNP-Support im BIOS ausgewählt werden.

Tools zur Konfiguration von PNP-Karten unter Linux:

Soundkarten

Tool zur Konfiguration von Soundkarten:

WinModems

Infos zu WinModems unter Linux: http://www.linmodems.org

Serieller Port

Setzen der Portgeschwindigkeit von COM1:

PCI

PCI ist 32bit breit.

Früher Informationen über /proc/pci, jetzt Verzeichnisstruktur unter /proc/bus/pci

SCSI

  • Tagged Command Queuing
  • Früher gab es 25-polige SCSI-Stecker
  • Weitere Unterteilung nach SCSI-IDs sind LUNs, z.B. CD-Wechsler, aktuelleres Beispiel siehe ISCSI-Storages
  • SCSI = 8bit = 3 Adressleitungen = 2^3 = 8 IDs (0-7) = 7 Geräte + SCSI-Karte auf ID 7
  • Wide-SCSI = 16bit = 4 Adressleitungen = 2^4 = 16 IDs (0-15) = 15 Geräte + SCSI-Karte auf ID 7
  • SCSI-Devicetypen unter Linux: /dev/sd = disk, /dev/scd = cdrom, /dev/sr = raw, /dev/st = tape, /dev/nst = norewind tape, /dev/sg = generic, veraltet, früher für Brenner

USB

  • USB-Management übernimmt entweder usbmgr oder hotplug
    • usbmgr kann nur USB-Geräte managen
    • In /etc/usbmgr/usbmgr.conf sind die Verknüpfungen zwischen Product-ID und Kernel-Modul gelistet
    • Module in /etc/usbmgr/preload.conf werden beim Systemstart von usbmgr vorgeladen.
    • /etc/usbmgr/host hält Namen des Host-Controller-Treibers (usb-ohci, -uhci, ehci)
    • Kernel sendet Info an hotplug und dieser lädt mit Hilfe von Skripten in /etc/hotplug die entsprechenden Module.
  • USB erst ab Linux-Kernel 2.2.18
  • USB2 erst ab Linux-Kernel 2.4

Host-Controller:

  • OHCI usb-ohci.o, UHCI usb-uhci.o (open and universal host controller interface) = USB1.1 = 12Mbit/s
  • EHCI usb-ehci.o = USB2 = 480Mbit/s
  • Kernel 2.6: uhci-hcd

USB-Klassen:

  • Human Interface Device = hid.o (Kernel 2.6: usbhid)
  • USB-Stick = usb-storage.o
  • Maus/Tastatur: Kernel 2.6: usbmouse, usbkbd

Boot Manager

LILO (LInux LOader)

Lilo-Optionen:

Kernel- und Init-Parameter beim Booten:

Fehlercodes:

/etc/lilo.conf:

GRUB (GRand Unified Bootloader)

/boot/grub/menu.lst:

Linux-System

Init

/etc/inittab:

Diverse Kommandos:

syslogd

  • facility: kern, mail, ...
  • level: none, debug, warn, err, crit, alert, emerg

ext2/3

Dateirechte

Dokumentation

  • apropos durchsucht Kurzbeschreibung der Man-Pages
  • whatis wie apropos, jedoch keine Teiltreffer (nur komplette Wörter)
  • whereis sucht im Pfad befindliche binäre Dateien (-b), Man-Pages (-m) und Sourcecode (-s).

locate

  • Konfiguration in /etc/updatedb.conf
    • PRUNEPATH, PRUNEFS: Variable in Konfigdatei, die die Verzeichnisse / die Dateisystemtypen angibt, die von der Suche ausgeschlossen werden sollen.

Packer

  • gzip file.txt -c > file.txt.gz
  • gunzip = gzip -d
  • gunzip -c = zcat
  • bunzip, bzip, bzcat das gleiche

ldconfig

  • ldd, ldconfig, /etc/ld.so.conf, /etc/ld.so.cache, LD_LIBRARY_PATH

Auflistung aller verfügbaren Shared Libraries:

Paket-Systeme

Debian Paket-Management

  • /var/lib/dpkg/info/*: Dateien und Skripte zum Installieren und Deinstallieren der Pakete
  • /var/lib/dpkg/status: Status über installierte und wieder deinstallierte Pakete
  • /var/lib/dpkg/available: Liste mit allen verfügbaren Paketen
  • /etc/apt/sources.list: Quellen für apt-get
  • /etc/dpkg/dpkg.cfg: Logging für dpkg
  • /etc/apt/apt.conf: Proxy für apt-get

dpkg:

apt-get:

Weitere Tools: dselect, dpkg-reconfigure, alien (alient paket.rpm --to-deb)

RPM Paket-Manager

  • Konfiguration in /etc/rpmrc (global, wird nicht überschrieben), /usr/lib/rpm/rpmrc (global, wird beim Update von RPM überschrieben), /usr/lib/rpmrc (veraltet), .rpmrc (Benutzereinstellungen im Homeverzeichnis)
  • RPM-Skripte in /usr/lib/rpm
  • RPM-Datenbank in /var/lib/rpm

Installation, Update, Deinstallation:

Abfragen der RPM-Datenbank:

DPKG vs. RPM

Aktion DPKG Option RPM Option
Installieren -i --install PKGF -i --install PKGF
Updaten apt-get upgrade -U --upgrade / -F --freshen PKGF
Deinstallieren -r --remove / -P --purge PKG -e --erase PKG
Status-Infos anzeigen -s --status PKG -qi --info PKG
Abhängigkeiten eines Pakets   -qR --requires PKG
Inst. Pakete listen -l --list PKG -q --query PKG
Alle inst. Pakete listen -l --list -qa
Dateien eines Pakets listen -L --listfiles PKG -ql --list PKG
Nur Konfig-Dateien listen   -qc --configfiles PKG
Nur Doc-Dateien listen   -qd --docfiles PKG
Paket zu Datei suchen -S --search FILE -qf FILE
Inst. Paket prüfen -C --audit PKG -V PKG
Alle -q Optionen mit -p für Paket-Datei statt Paket-Namen kombinierbar!

Shell

  • Umgebungsvariablen werden in Subshells vererbt und werden meist groß geschrieben
  • Shell-Variablen werden nicht vererbt und sind klein geschrieben
  • /etc/profile: Erste Konfigdatei, enthält PATH, umask, bei Anmeldung eines Benutzers eingelesen
  • /etc/bashrc: Kann von .bashrc eingebunden werden, Eingelesen beim Start jeder Shell: Aliase, Funktionen
  • ~/.bash_profile: Bei Neuanmeldung des Benutzers direkt nach /etc/profile, PATH-Erweiterung, Standardeditor
  • ~/.bash_login: Alternative zu .bash_profile, wird nur ausgeführt, wenn keine .bash_profile vorhanden ist
  • ~/.profile: Alternative zu .bash_profile und .bash_login
  • ~/.bashrc: Wird bei jeder neuen Shell eingelesen, Benutzerspezifische Einstellungen: Aliase, Funktionen
  • ~/.bash_logout: Ausgeführt, wenn Benutzer sich abmeldet

Beliebte Variablen:

Programme identifizieren:

  • Stdout und Stderr in eine Datei umleiten: > datei 2>&1 oder &> datei

Wichtige Shell-Tools mit Parameter

Befehl / Option Beschreibung
cat -A Alle nicht sichtbaren Zeichen kodiert mit ausgeben
fmt -w Gibt Breite (width) des Textes in Zeichen an
nl Gibt Datei mit Zeilennummern aus
pr -h Titel Datei > prfile Formatierung zum Drucken, der Titel wird oben zentriert angezeigt
wc -c -l -w -m Zählen von Bytes (count of bytes), Zeilen (lines), Wörtern (words) und Zeichen
hexdump -C Ausgabe einer Datei in einer kombinierte (combined) 1Byte-Hex- und ASCII-Darstelung
sort -n -r Nummerische und umgekehrte (reverse) Sortierung der Zeilen einer Datei
split -b XXm Splittet Dateien nach XX Bytes, ohne -b nach XX Zeilen
paste Datei1 Datei2 Kombiniert die Zeilen von Datei1 und Datei2
join -t : -j 1 Datei1 Datei2 Kombiniert die Zeilen von Datei1 und Datei2 nach der 1 (-j 1) Spalte und trennt die Daten mit :
tr za-y a-z Tauscht Zeichen, hier erhöht alle Buchstaben um 1
mkdir -m 700 /home/user Erstellt das neue Verzeichnis direkt mit dem Rechten 700
touch -t MMDDhhmm -a -m Ändern des Timestamps einer Datei, oder nur der Zugriffszeit (acess) oder Änderungszeit (modify)
find / -type f -name "test" -print0 Nach Datei test im kompletten Dateisystem suchen und mit Null-Byte getrennt ausgeben
xargs -0 Elemente nach Null-Byte trennen und hinter einander setzen
ps axf Prozesse in einem Baum anzeigen, ähnlich pstree
nice -5 script Startet einen Prozess mit anderer Priorität, hier mit Prio +5, für -5 muss --5 angegeben werden
renice -5 PID Ändert die Priorität eines laufenden Prozess, hier auf Prio -5, siehe Unterschied zu nice
renice 10 -u user1 Ändert die Priorität aller Prozesse von Benutzer user1 auf 10
grep -ivnE '[OldWiki2:a-z]{2}' datei caseinsensitiv, nicht zutreffende Zeilen anzeigen (-v), Zeilnummern anzeigen, Erweitere Regexp verwenden
sed -e '/^#/d' -e 's/,/;/g' datei Löscht alle Zeilen, die mit # beginnen und ersetzt alle Kommas durch Semikolons
sed -ri 's/a/A/g' datei Ersetzt alle kleinen a's in große A's direkt in der Datei, mit -r werden erweiterte rexexp verwendet
vi file +50 oder +/pattern Öffnet die Datei und springt zu Zeile 50 oder sucht nach ersten Treffen von pattern
fdisk /dev/sda -l Listet die Partition der ersten SCSI-Festplatte auf
mkfs -t ext2 -j -L root -c /dev/sda1 Erstellt ext2-Dateisystem mit Jounaling (also ext3), setzt ein Label root und check die Partition nach defekten Sektoren
fsck -Aycf Prüft alle Dateisysteme nach Fehlern, repariert sie direkt, checked nach defekten Sektoren und führt die Checks auch aus, wenn das Dateisystem sauber erscheint
cat /proc/swaps oder free Infos über Swap
du -sch Summiert die Größe der angegeben Verzeichnisse auf (-c) und gibt am Ende nocheinmal ein Zusammenfassung von allem (-s), alle Werte human-readable
chattr =auAS file Setzt für file die Dateiattribute, nur anhängen, undeletable (kann wieder hergestellt werden), kein atime Update, sofortiger Sync der Datei
stat file Erweitere Informationen zu einer Datei

Weitere spezielle Themen

Quota einrichten und nutzen

/etc/fstab anpassen:

Quota-Datenbank erstellen:

Quotas setzen und aktivieren:

Quotas anzeigen:

FHS (Filesystem Hierarchy Standard)

Verschiedene Typen von Dateien nach FHS:

  • static: Verzeichnisse wie /opt, /usr/, /boot
  • variable: Verzeichnisse wie /home, /var/log, /var/mail
  • sharable: Verzeichnisse wie /usr, /opt
  • unsharable: Verzeichnisse wie /etc, /boot

X11

  • Windowmanager: KWin (KDE), Metacity oder sawfish (Gnome), WindowMaker, FVWM95, twm
  • Desktop Environment: KDE, Gnome
  • Display Manager: xdm (/etc/X11/xdm-config, /etc/X11/xdm/Xsetup, /etc/X11/Xresources), kdm (/etc/X11/kdm/kdmrc), gdm (/etc/X11/gdm/init/Default, /etc/X11/gdm.conf)
  • X11 Konfigdatei: /etc/X11/XF86Config oder /etc/X11/xorg.conf
  • Konfigtools: XF86Setup, xf86config (console), xf86cfg, xorgconfig (console), xorgcfg, xvidtune
  • Section: Files (FontPath "unix/:7100", RgbPath), InputDevices (Device "kbd", "mouse"), Monitor, Modes (Modeline), Device (Grafikkarte, z.B. Driver "nv"), Screen (Zusammenführung zwischen Monitor und Device=Gfx)
  • Screensaver: .xscreensaver

Aufbau einer Section:

Konfiguration von X-Clients: .Xresources

Start von X11:

  • Aufruf von startx -> xinit
  • xinit sucht nach .xinitrc, danach nach /etc/X11/xinitrc (Starten von X-Clients, wie z.B. Windowmanager)
  • xserverrc und .xserverrc Konfigurationen für X-Server
  • .Xresources und .Xdefaults für benutzerdefinierte Einstellungen

Entferntes Starten von X-Programmen:

Drucken

  • Druck-Auftrag in Spool:
    • cf: controlfile
    • df: datafile
  • lpr -Plaserjet datei
  • lpq -Plaserjet datei
  • lprm -Plaserjet ID
  • lpc: Syntax: Befehl Warteschlange [OldWiki2:ID]
    • start / stop: Drucken starten/stoppen
    • enable / disable: Warteschlagen starten/stoppen
    • up / down: Kombination aus den beiden obigen
    • abort: Aufrag abbrechen
    • topq: Job ganz oben in die Warteschlang einreihen
    • quit
  • grep bla /date | lpr -#8 (8x ausdrucken)
  • Konverter mpage: um z.B. mehrere Seiten auf einer zu drucken, versteht auch Grafiken
  • Konverter a2ps: ohne Grafiken
  • Konverter enscript: Konvertiert auch in HTML, ANSI, RTF
  • Druck-Ablauf: lpr -> Queue -> lpd -> Filter (APS- oder Magicfilter) -> PS -> Ghostscript -> Drucker
  • /etc/printcap: lp = Name des Druckers, sd = spool directory, sh = supress header, if = input filter (APSfilter oder smbprint), af = accounting file, lf = logfile, mx#0 = maximale Größe eines Auftrags
    • Entferntes Drucker: rm = remote machine, rp = remote printer
  • Bei CUPS gibt es in der /etc/printcap nur eine Zeile, mit einem remoteprinter, der lokal angeschlossen ist.
  • Administration von CUPS: http://localhost:631 (/etc/cups/cupsd.conf), lpadmin (lpc ist sehr eingeschränkt).

Diverses

  • kmod: Zum Laden von Kernel-Modulen in Kernel 2.4
  • /var/log/boot.log bzw. /var/log/messages enthält Kernel-Meldungen
  • lprm, lpq, lpc: Drucker-Tools zum Verwalten der Drucker-Warteschlange
  • info ist das von der FSF favorisierte Dokumentationstool
  • man-sections: 1 user-cmds, 2 systems calls, 3 C library, 4 Special file names, 5 file format & conventions, (6 games, 7 word preccesing,) 8 sysadmin commands
  • shutdown -k oder wall: benachrichtigt alle Benutzer eines Systems
  • chkconfig -list: Auflistung aller Runlevels mit verknüpften Init-Skripts
  • /etc/hosts.lpd: Steuert, wer auf den Druckserver zugreifen darf
  • exportfs -a: Neuladen der /etc/exports
  • /etc/default/useradd: Voreinstellungen für useradd
  • useradd -D: Voreinstellungen für useradd anpassen
  • useradd -m user && userdel -r user: Anlegen des Benutzers samt Homverzeichniss, anschließend wieder samt Homeverzeichnis löschen
  • /etc/cron.allow /etc/cron.deny
  • tar tvzf test.tgz gibt alle Dateien mit Berechtigungen (-v) des Archivs test.tgz aus.
  • /proc/sys/net/ipv4/ip_forward
  • /etc/nsswitch.conf: host: file, dns
  • named.boot Bind4-Configdatei
  • 119 nntp, 161 snmp, 515 printer
  • dig @server name type: dig @dns.hpds.de lpi.org mx
  • /var/spool/mail: Enthält standardmäßig die Benutzermails
  • /var/spool/mqueue
  • httpd.conf, src.conf, access.conf: Apache-Konfigdateien
  • Listen :80: Port lauschen in Apache-Konfig
  • /etc/smb.conf und /etc/samba/smb.conf
  • smbadduser und smbpasswd
  • tcpdchk prüft /etc/hosts.deny|allow
  • passwd -x60 user1 oder chage -M 60 user1: Alle 60 Tage Passwort ändern
  • pwconv: Konvertiert Passwörter von /etc/passwd zu /etc/shadow
  • /etc/host.conf: order hosts, bind

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